Gemeinsam Strom produzieren

ProWeinland und die Energieregion Zürcher Weinland organisierten im Landgasthof Schwert in Oberstammheim einen öffentlichen Informationsabend zum hochaktuellen Thema Klimawandel und der Nutzung von Fotovoltaik-Anlagen. Solche Anlagen sind eine grosse Chance, die Klimaziele zu erreichen. Aber sind diese Anlagen zur Stromerzeugung auch überall sinnvoll und erlaubt?

Vermutlich wegen einem der ersten wirklichen Sommertage und dem entsprechenden Drang ins Freie, fanden sich nur rund 30 Personen zum Informationsabend ein. Fünf ausgewiesene Referenten sprachen zu den Themen rund um diese umweltfreundliche Lösung zur Stromversorgung. Die «gesetzlichen Rahmenbedingungen für kollektive Anlagen» erläuterte Walter Sachs vom Verband unabhängiger Energieerzeuger. Deren Ziel ist es, 25 Prozent des Energiebedarfs durch Fotovoltaik zu decken. Dass solche Anlagen vor allem in Kernzonen und beim Ortsbildschutz zu Konfliktsituationen führen können, erläuterte der Architekt Tobias Siegrist und lieferte auch gleich entsprechende Beispiele. Danach stellte Hans-Ulrich Vollenweider die Entstehung der Genossenschaft Genosol Marthalen vor. Genossenschaftliche Solaranlagen sind eines der Modelle, wenn in einer Gemeinschaft eine solche Anlage installiert werden soll. Genosol ist übrigens über die Gemeinde Marthalen hinaus tätig und unterstützt Interessenten. In zwei weiteren Vorträgen wurden von Gemeinderat Rico Croci (Wald) und von Pius Bachnagel, Initiant der Gemeinschaftsanlage auf dem ARA Rheinau, die Themen «Solaranlagen für Vereinsmitglieder» und «Solaranlagen mit Investoren» erklärt.

Präsentation H.U. Vollenweider

Präsentation R. Croci

Präsentation T. Sigrist

Präsentation W. Sachs

Bericht der Andelfinger Zeitung

Bericht der Schaffhauser Nachrichten

Bericht Landbote

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