Andreas Brunner leitet neu die Arbeitsgruppe Energie

Die 2014 gegründete Energieregion Zürcher Weinland wird von neun Gemeinden und von ProWeinland getragen und finanziell vom Bundesamt für Energie unterstützt. Die Gemeinden Benken, Dachsen, Laufen-Uhwiesen, Marthalen, Ossingen, Stammheim, Trüllikon, Truttikon und Rheinau setzen sich für die effiziente Nutzung der Energie und die Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energie im Zürcher Weinland ein. Dazu gehört der Erfahrungsaustausch mit Anlagenbetreibern, die Organisation von Informationsanlässen für das breite Publikum und die Beratung zu speziellen Themen. Natürlich auch die Weiterentwicklung der Energieregion in den nächsten Jahren.

Als Nachfolger des altershalber zurücktretenden Hanspeter Maag und als neuer Leiter konnte der 37jährige Benkener Andreas Brunner gefunden. Der Vater von zwei Kindern wird sein Amt nach den Sommerferien antreten. Brunner ist M.Sc in Materialwissenschaften ETH und bringt zehn Jahre Berufserfahrung als Projektleiter in Forschung & Entwicklung in der Kunststoffindustrie mit. Seit 2014 arbeitet er mit einem 80% Pensum an neuen Innovationen bei Georg Fischer Rohrleitungssysteme, an einem Tag pro Woche managed er die Familie und alles was dazu gehört.

Umweltbewusstsein, respektive das Sorgetragen zur Natur, ist ihm in die Wiege gelegt worden. In Planung war schon länger, dass er sich zu gegebener Zeit im Bereich Natur- und Umweltschutz und für die Erreichung der Klimaziele aktiv engagieren wollte. Angesprochen, die Leitung der Energiegruppe von ProWeinland und die Leitung der Energieregion zu übernehmen, wurde er durch Zeitungsberichte, in denen eine Nachfolge für den bisherigen Leiter gesucht wurde. Die Aufgabe kommt für Brunner wie gerufen, „allerdings mit Überschallgeschwindigkeit und rund eineinhalb Jahre zu früh“, wie er vor den Gemeindedelegierten der Energieregion Zürcher Weinland ausführte.

Bericht der Andelfinger Zeitung
Bericht der Schaffhauser Nachrichten

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