Zwei neue Vorstandsmitglieder

Bereits zum Besuch der Greifvogelstation der ProWeinland-Gönnerin Paneco hatten sich dreissig Mitglieder in Buch am Irchel eingefunden. An der anschliessenden 7. Mitgliederversammlung im Saal des historischen Landihauses waren es dann gleich doppelt so viele. Präsident Kurt Schüpbach konnte erfreut feststellen, dass die Aktivitäten der Förderorganisation weiterhin auf grosses Interesse stossen.
Vor den statuarischen Geschäften wurden die Mitglieder von der Brass Band Berg am Irchel mit schmissigen Melodien erfreut und vom frisch gewählten Gemeindepräsidenten Roland Fehr begrüsst. Christian Lutz, Landi Weinland, überbrachte die Grüsse von ProWeinland-Sponsor Volg und für alle Anwesenden ein Bhaltis.

Bei den ersten paar Traktanden konnte sich Kurt Schüpbach kurz fassen: das Protokoll der 6. MV und der Jahresbericht von Vorstand und Präsident wurden den Mitgliedern im Vorfeld elektronisch zugestellt und ohne Gegenstimme genehmigt. Ergänzend wurde im Rückblick auf einzelne der zahlreichen Veranstaltungen hingewiesen, über das Tagesgeschäft der Geschäftsstelle informiert, auf die Klausurtagung, die Öffentlichkeitsarbeit, die Mitarbeit bei besonderen Projekten und auf den regen Info-Austausch mit den Partner hingewiesen. Zu den grössten Herausforderungen von ProWeinland gehört weiterhin das Erlangen des offiziellen Auftrages, das ganze Zürcher Weinland zu vertreten und den Ausbau der finanziellen und personellen Möglichkeiten mit Mitteln von ausserhalb des Vereins. 

Unveränderte Mitgliederbeiträge
Seit der Gründung des Vereins sind die Mitgliederbeiträge nie angehoben worden und trotzdem konnte der Verein für 2015 einen Gewinn von rund 5‘500 Franken erwirtschaften. Dies, weil ein budgetierter Aufwand erst in diesem Jahr anfallen wird. Die Rechnung des von ProWeinland betreuten Berufsbildungsforums Andelfingen (BBFA), die separat geführt wird, endete mit einem kleinen Verlust. Ein Blick auf die Bilanz beweist, dass der Verein finanziell gesund ist.

 

Reich befrachtetes Jahresprogramm
Aus dem reich befrachteten Jahresprogramm 2016 sollen hier nur ein paar Höhepunkte herausgegriffen werden. Der BBFA-Dankes-Apéro für die Lehrbetriebe und Partner, der Behördenanlass in Rheinau, der „Starte“-Anlass der Gemeinden Dachsen und Laufen-Uhwiesen, die Einweihung der beiden Wein-Wanderwege in Ossingen, das Treffen der Kultur fördernden Vereine in Rheinau und als absoluter Höhepunkt im Oktober „Mit Mozart durch Zürcher Weinland“ - ein Wochenende zur Erinnerung an die Reise Wolfgang Amadeus Mozarts durchs Zürcher Weinland vor 250 Jahren. Wenn’s dann kühler wird, folgt die Einweihung des Energiepfades im Stammertal.

 

Eine zweite Frau im Vorstand
Nach sechs Jahren trat Hans Glesti als Vorstandmitglied zurück. Die Hauptaufgabe des Oberstammheimer Winzers lag in der Verbindung zum Weinbauverein Zürcher Weinland, den Winzern und den Rebleuten. Glesti wird ersetzt durch Brigitte Grab (Andelfingen), die als Hausfrau und Mutter, als gelernte Bäuerin, als Unternehmerin in Rebbau und Beeren hervorragend zu den sich stellenden Aufgaben passt. Zusätzlich wurde Beat Weingartner (Dachsen) in den Vorstand gewählt. Der in der Region stark verwurzelte Gemeinderat von Dachsen wird mit seinem Netzwerk weitere Impulse bringen.

Präsident Kurt Schüpbach und die Vorstandsmitglieder Mathias Hofmann, Brigitte  und Hannes Huggel, Felix Juchler und GPV-Vertreter Martin Schwager wurden mit Akklamation wiedergewählt. Ebenso die beiden Revisoren René Rickli und Michael Tanner.

 

 

 

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