Mitgliederversammlung 2018

Die breite Berichterstattung über unsere von über 50 Mitgliedern besuchte Jahresversammlung in Marthalen stand ganz im Zeichen des Umbruchs und des Rückblicks auf zehn doch erfolgreiche Jahre. Ein Abend der Würdigungen, der Lobreden und des Dankes. Im Mittelpunkt: die Wahl von Martin Erb (Volken) zum präsidialen Nachfolger von Kurt Schüpbach. Der Schlusspunkt: Der humoristische Auftritt von Beni Thurnheer.

Nach dem von der Gastgebergemeinde offerierten Apéro, begleitet vom „Wyländer Provisorium“ und den Begrüssungsworten der Gemeindepräsidentin Barbara Nägeli und von Karin Paris als Vertreterin des ProWeinland-Hauptsponsors Zürcher Kantonalbank, ging’s an die eigentlichen Versammlungs-Traktanden.

Mathias Hofmann, ein Mann der ersten Stunde und „der geborene Verkäufer“ des Zürcher Weinlandes, der ebenfalls zurücktrat, würdigte den zurücktretenden Präsidenten und begrüsste den neuen Chef. Im ersten Teil der Versammlung wurden die statuarischen Geschäfte zur Nebensache: Jahresbericht, die Verabschiedung von Rechnung und Décharge-Erteilung und die Schwerpunkte für 2018 wurden als Traktanden alle einstimmig und ohne Diskussion genehmigt. Das gleiche gilt für die Wahl des Vorstandes. Der neu gewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Martin Erb, Felix Juchler (Finanzen, Standortförderung) Brigitte Huggel (Administration, Webpages), Hannes Huggel (Marketing und Kommunikation, Brigitte Grab (Weinbau, Landwirtschaft), Hansruedi Mosch (Delegierter GPVA), Kurt Schüpbach (BBFA) und Beat Weingartner (Finanzen, Gewerbe und Organisationen).

 

Rückblick auf viele Höhepunkte

Etwas mehr Zeit beanspruchte der Rückblick auf die zehn Jahre ProWeinland. Kurt Schüpbach wies auf die absoluten Höhepunkte der noch jungen Vereinsgeschichte hin: Bereits im ersten Jahr wurde der erste Weinland-Kalender herausgebracht. Schon bald nach der Gründung konnte das erste Ziel – 100 Solardächer jetzt – erreicht werden, das prägende Logo für das Zürcher Weinland und die weiterhin hervorragend besuchte Website www.zuercher-weinland.ch wurden geschaffen, das Buch „Kunst und Küche“ herausgebraucht und der Skulpturenweg im Stammertal realisiert, acht Wein-Wanderwege wurden erstellt und signalisiert. Es folgte das zweite Buch „Wo der Wein zu Hause ist“. Seit 2015 ist ProWeinland Partner von Winterthur Tourismus, dem heutigen House of Winterthur. Nur ein Jahr später zog „Mozart“ mit Pferd und Wagen durch das Zürcher Weinland und wurde der erste öffentliche Energie-Lehrpfad etabliert. Und schliesslich 2017 die bisher „grösste Kiste“ von ProWeinland, die naTHURart. Diese Landartausstellung mit 15 Künstlerinnen und Künstler aus dem In- und Ausland, mit zwei Schulklassen und einer Kindergartenklasse aus Andelfingen sorgte nicht nur für ein riesiges Medienecho über die Region hinaus, sondern lockte auch gegen 10‘000 Besucherinnen und Besucher an die Thur bei Andelfingen ohne einen einzigen Vandalenakt und ohne zusätzlichen Abfall zu hinterlassen.

Der neugewählte Präsident äusserte sich erst vage zu seinen Zielen, tritt er sein Amt doch erst in einigen Wochen wirklich an. Aber der Volkemer will das Zürcher Weinland „über den Irchel hinaus“ bekannt machen.

Abschluss mit Beni Thurnheer

Der eigentlich pensionierte Sportmoderator sorgte mit einer kurzweiligen Rede über sein Leben am Rande des Zürcher Weinlandes für eine lockere Stimmung vor dem abschliessenden get-to-gether-Apéro. Dabei gab er auch der Gastgeber-Gemeinde gleich noch einen Tipp: „Machen Sie aus der versteckten und bescheidenen Gedenktafel für Ferdy Kübler, einem der grössten Schweizer Sportler, etwas mehr. Einen Ferdy Kübler-Radweg hätte ausser ihnen niemand.“ Vielleicht ein Schwerpunkt für die nächsten zehn Jahre ProWeinland?

Bericht Andelfinger Zeitung

Bericht Landbote

Bericht Schaffhauser Nachrichten

Bericht Radio Munot

 

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