ERFA Asche-Entsorgung

Einer der Schwerpunkte der Jahre 2018/2019 im BFE-Programm „Energieregion Zürcher Weinland“ ist die Nutzung von Biomasse. Dazu hatte vor Jahresfrist bereits eine Veranstaltung zur Thematik der Schnitzellogistik stattgefunden.

In den letzten Wochen sind klare Regelungen festgelegt worden, die grossen Einfluss auf den Betrieb von Holzheizwärmeverbünden und insbesondere auf die Asche-Entsorgung haben. Deshalb wurden die Ressortverantwortlichen der Gemeinden, sowie die Forst- und Anlage-Verantwortlichen auf den 9. Januar 2018 zu einem weiteren Anlass nach Marthalen eingeladen, mit dem Ziel,

  • gegenwärtige und sich abzeichnende Vorschriften für die Asche-Entsorgung und deren praktische Auswirkungen auf die Wärmeverbünde aufzuzeigen,
  • sowie Lösungsvorschläge zu präsentieren.

 

Andreas Keel, Geschäftsführer Holzenergie Schweiz, blickte auf die dynamische Entwicklung der Gesetzesvorlage in den letzten Wochen und Monaten zurück und präsentierte die Auswirkungen auf die Betriebe. Asche, die bisher relativ einfach entsorgt werden konnte, wird künftig, unterschieden nach Rost-, Zyklon- oder Filterasche, als „Sondermüll“ entsorgt werden müssen. Dies wird für die Anlagen allerhand Mehraufwand bedeuten. Längerfristig soll jedoch die Asche, sauber organisiert und durchdacht, der Verwertung zugeführt werden nach dem Motto „die Abfälle von heute sind die Rohstoffe von morgen“.

Referat Andreas Keel

 

Hans-Rudolf Derrer, Heizungsingenieur, zeigte die Auswirkungen der neuen Vorschriften auf die Entsorgungslogistik der Heizungszentralen auf. Wenn nun die 20 Anlagen im Zürcher Weinland eine gemeinsame Logistik aufbauen würden, ergäbe sich ein Einspar-Potenzial von rund 20%.

Referat Hans-Rudolf Derrer

 

Die Projektleitung der Energieregion Zürcher Weinland wird nun mit den Gemeinden und Anlagenbetreibern abklären, wie weit eine gemeinsame Logistik aufgebaut werden könnte.

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