8. Mitgliederversammlung von ProWeinland

Für einmal hatte die Förderorganisation ProWeinland für seine Mitgliederversammlung nicht ein altehrwürdiges Gebäude, sondern einen kürzlich fertiggestellten Neubau ausgewählt. Zu Besuch waren die Mitglieder im neuen Zentrum Kohlfirst, dem Kranken- und Altersheim von Feuerthalen. Zuerst ging‘s unter der Leitung von Gemeindepräsident Jürg Grau und dem Architekten Florian Stegemann auf einen Rundgang mit einem Blick hinter die Kulissen dieses ungewöhnlichen Baues. Danach folgte ein schmissiges Ständchen des Musikvereins Feuerthalen. Zur eigentlichen Versammlung konnte dann ProWeinland-Präsident Kurt Schüpbach fast 50 Personen begrüssen.

 

Willkommen geheissen wurden die ProWeinland-Mitglieder vom Gemeindepräsidenten und von Thomas Müller vom neuen ProWeinland-Sponsor Zürcher Kantonalbank. Müller zeigte zahlreiche interessante Parallelen zwischen der bald 150jährigen Bank und dem dieses Jahr neun Jahre jungen Verein. Damit alles in guter Erinnerung bleibt, erhielten die Anwesenden von der Bank noch ein Set Jasskarten als Bhaltis.

 

Stolzer Blick zurück

Wie gewohnt, wurden die ersten Traktanden im Eiltempo verabschiedet: Das Protokoll fand ebenso einhellige Zustimmung wie der bereits im Voraus elektronisch zugestellte Jahresbericht des Präsidenten, die Jahresrechnung und der Bericht der Revisoren verbunden mit der Décharge-Erteilung.

Ergänzend wurde im Rückblick auf einzelne der zahlreichen Veranstaltungen hingewiesen. Im Mittelpunkt stand dabei die von der Weinländer-Bevölkerung begeistert mitgetragene Mozart-Gedenkfahrt im letzten Herbst mit den drei Konzerten. Zu den Highlights gehörten auch die Eröffnung der beiden neuen Wein-Wanderwege in Ossingen und des Energiepfades in Stammheim.

Hervorgehoben wurde das immer umfangreicher werdende Tagesgeschäft der Geschäftsstelle, auf die intensive Klausurtagung des Vorstandes, die Öffentlichkeitsarbeit, die Mitarbeit bei besonderen Projekten und auf den regen Info-Austausch mit den Partnern hingewiesen.

Zu den grossen Herausforderungen von ProWeinland gehört in diesem Jahr die Land-Art-Ausstellung naTHURart 2017 vom kommenden Juli. Trotz der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne fehlt zu einem ausgeglichenen Budget noch ein hoher vierstelliger Betrag. Zurzeit arbeitet ProWeinland am ersten offiziellen Auftrag aus dem Zürcher Weinland. Der Gemeindepräsidenten-Verband Andelfingen (GPVA) hat ProWeinland beauftragt abzuklären, ob die Bedingungen erfüllt sind, damit die Region unterstützende Beiträge von Bund und Kanton beanspruchen kann.

 

Unveränderte Mitgliederbeiträge

Seit der Gründung des Vereins sind die Mitgliederbeiträge nie angehoben worden und trotzdem konnte der Verein für 2016 statt einem budgetierten grossen Verlust einen Gewinn von einigen Franken erwirtschaften. Ein Blick auf die Bilanz beweist, dass der Verein finanziell gesund ist.

 

Vorstand bestätigt

Präsident Kurt Schüpbach konnte bei den Wahlen des Vorstandes als Nachfolger des zurückgetretenen GPVA-Delegierten Martin Schwager den Gemeindepräsidenten von Buch am Irchel, Hansruedi Mosch, vorstellen. Alle bisherigen Vorstandsmitglieder sowie der neue GPVA-Delegierte wurden mit Akklamation gewählt. Es sind dies: Brigitte Grab, Mathias Hofmann, Brigitte und Hannes Huggel, Felix Juchler, Beat Weingartner sowie Hansruedi Mosch. Leider kündigte Präsident Schüpbach an, dass er sich von seinem verantwortungsvollen Präsidialamt zurückziehen wolle und der Verein sich in den kommenden 12 Monaten auf die Suche nach einem geeigneten Nachfolger machen muss. Einen solchen hat ProWeinland bei den Revisoren bereits gefunden. Für den zurückgetretenen René Rickli wird in Zukunft Margaretha Hug, selbständige Treuhänderin aus Buch a.I., zusammen mit Michael Tanner die Rechnung prüfen.

 

   

   

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